Prominente Frauen mit Sonnenbrillen

Prominente Frauen mit Pilotenbrillen – hinreißende Schönheit mit Charakter

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Prominente Frauen mit Pilotenbrillen sind durchaus beliebt bei den weiblichen Stars. Zwar hängt diesem ganz besonderen Modell einer Sonnenbrille immer noch ein männliches Image an. Eigentlich etwas, das zu manchem weiblichen Star überhaupt passen will. Schaut man aber genauer hin, erkennt man, dass die starken Brillen diesen Frauen sogar besonders gut stehen. Warum? Das erfährst Du hier.

Carrie Bradshaw in „Sex and the City“

Prominente mit Pilotenbrillen finden sich überall, nicht nur im Film. Doch ist der Film besonders gut geeignet, den Erfolg dieser speziellen Brille in der weiblichen Modebranche zu erklären. An erster Stelle wird hier häufig Carrie Bradshaw genannt. Oft bezeichnet man sie als Vorreiterin, geht es um prominente Frauen mit Pilotenbrillen. Dabei war sie nicht die Erste, aber eine der Erfolgreichsten, welche sich damit an die Öffentlichkeit begaben.

Wie ganz selbstverständlich ging sie ab 2010 nur noch mit „Franz“ aus. „Franz“ war aber kein neuer Lover, sondern ein Modell jener berühmten Pilotensonnenbrille. Derjenigen Brille also, welche bis dahin ungefähr ein halbes Jahrhundert lang das Image des Machos transportierte.

Das hatte seinen Grund: Schon 1937 sollte die Sonnenbrille amerikanische Piloten unterstützen. Später wurde sie zum Symbol für Rennfahrer, als Hersteller Carrera begann, die Formel-Eins-Piloten damit auszustatten. Ausnahmen bestätigen die Regel: Fliegen galt ebenso wie Rennfahren als Inbegriff der Männlichkeit.

Prominente mit Sonnenbrillen: „Franz“ und Co.

Infolgedessen verband man die zugehörige Brille mit der Vorstellung vom harten Kerl. Dass eine Frau so etwas allen Ernstes tragen würde, war mehr als ein halbes Jahrhundert nahezu ausgeschlossen. Dennoch eroberte spätestens mit „Tomb Raider“ ein neues Frauenbild die Kinoleinwände. Nun durfte eine Frau neben weiblichem Aussehen auch über Durchsetzungsfähigkeit, ja Schlagkraft verfügen. Nenn es, wie Du willst: Wir nennen es Charakter.

Deshalb konnte Bradshaw circa zehn Jahre später die Pilotenbrille für Frauen salonfähig machen: Der einstige Widerspruch wurde aufgelöst werden, Frauen mit Pilotensonnenbrillen wirkten jetzt lässig, ja hinreißend. Was Bradshaw da trug, war übrigens keine Ray-Ban – es stammt aus dem Haus Mykita aus Berlin. Die Firma landete damit einen ihrer größten Hits – „Franz“ wollten auf einmal alle haben. „Franz“ wurde inspiriert von Skilegende Franz Klammer, welcher ausschließlich mit einem ähnlichen Modell auf der Nase die Piste herabfuhr. Entworfen hat das Modell der deutsche Designer Bernhard Willhelm.

Prominente Frauen mit Pilotenbrillen bevorzugen diese Marken

Ray-Ban, der Vorreiter in Sachen Pilotensonnenbrille, liefert seit Jahrzehnten den Klassiker Aviator Sunglasses. Doch mit dem Erfolg von Carrie Bradshaw widmeten sich auch andere Label verstärkt diesem Trend. Neben Mykita sind hier vor allem Fendi und Michael Kors zu nennen.

Dabei wichen die Modelle für Frauen oft erheblich von ihren männlichen Konkurrenten ab. So meint ein klassisches Aviatormodell bis heute schlichte schmale Metallbügel und -fassung sowie Brille in Tropfenform. Hingegen darf es für die Damen gern ein wenig verspielter sein: Beispielhaft dafür sei Jennifer Lawrence in „Joy“ genannt.

Jennifer Lawrence: „Joy – Alles außer gewöhnlich“

2015 kam ein Film in die Kinos, der ein ungewöhnliches Thema in den Mittelpunkt stellte. Er erzählt die Geschichte einer der erfolgreichsten Unternehmerinnen der USA. Der Haken: Hauptfigur Joy Mangano ist alleinerziehend. Deshalb muss sie hart kämpfen, um ihre Ziele zu erreichen. Hier passt die Pilotenbrille perfekt: Die riesigen Gläser verbergen das Gesicht der Hauptdarstellerin. Ein glänzend goldener Rahmen fasst voll verspiegelte Gläser, was Mangano etwas Unnahbares verleiht.

„Navigator 201“ von Hersteller Tom ist aber keine klassische Pilotensonnenbrille. Schaut man das Modell genauer an, erkennt man darüber hinaus verspielte Elemente. Schildpatt an den Bügeln ist bei solchen Brillen eigentlich nicht üblich. Die klassische Gläserform ist zudem ein wenig abgewandelt: Sie verläuft nicht streng tropfenförmig. Damit ist die Filmfigur ein Musterbeispiel für weibliche Prominente mit Sonnenbrillen – sehr feminin und dennoch überaus hartnäckig.

Angelina Jolie: „The Tourist“ + „Mr. & Mrs. Smith“

Angelina Jolie ist wohl einer der bekanntesten weiblichen Fans der Pilotenbrille. Nicht nur am Set, auch privat bevorzugt sie diesen oft undurchsichtigen Look. Markant waren denn auch ihre Auftritte sowohl im Film „The Tourist“ als auch in „Mr. & Mrs. Smith“. Die Filme kamen im Abstand von fünf Jahren in die Kinos: 2005 und 2010.

Beide Male folgt die Ex-Frau von Brad Pitt einem bestimmten Schema: Sie spielt aktive Frauen, welche es durchaus mit ihren männlichen Kollegen aufnehmen können. In „The Tourist“ ist sie eine FBI-Agentin, in „Mr. & Mrs. Smith“ eine Auftragskillerin. Seit Tomb Raider ist die ehemalige Lara-Croft-Hauptdarstellerin prädestiniert für solche Rollen. Zudem steht Angelina die Pilotenbrille außerordentlich gut: In ihrem weiblichen Gesicht wirkt sie nicht wie ein Requisit, sondern passt wie angegossen.

Penélope Cruz: „Zoolander 2“

2015 abgedreht, kam der Film ab 2016 auch in deutsche Kinos. Die schöne Spanierin steht als Valentina Valencia an der Seite von Ben Stiller. Zwar kam der Film an den Kassen nicht ganz so gut an. Wer aber Penélope Cruz in der Hauptrolle gesehen hat, vergisst sie nicht mehr. Die sehr feminine Darstellerin besteht neben den vielen anderen prominenten Gästen mit Bravour.

Schuld daran ist nicht zuletzt ihre Pilotensonnenbrille. Cruz bevorzugt auch privat Ray-Ban, normalerweise das Modell 3025. Das ist ganz klassisch geformt, hat sehr dunkle Gläser und eine schmale Metallfassung. In „Zoolander 2“ tritt sie hingegen mit einer Variante auf. Die stammt ebenfalls aus dem Haus Ray-Ban, besitzt aber hellere Gläser in einem sanfteren Braunton. Der wirkt im Verein mit schmaler goldener Fassung sehr feminin, was gut zu Penelopes Charakter passt.

Cate Blanchett: „Ocean’s 8“

2018 erreichte diese temporeiche Komödie die deutschen Leinwände. Wie der Titel schon verrät, handelt es sich um einen Ableger des Kassenschlagers „Ocean’s Eleven“. Eigentlich geht es um dasselbe, nur mit weiblichen Stars: Im MIttelpunkt stehen Schmuck und um Diebstahl – und gutes Aussehen.

Cate Blanchett alias Lou, beste Freundin von Debbie Ocean, schafft das spielend. Dabei hilft ihr in manchen Fällen eine Pilotensonnenbrille. Sie trägt im Film ein Modell von Dolce & Gabbana, was sehr stylish, sehr extrvagant wirkt. Hier haben wir zwar noch die dünnen Metallbügel, aber die Fassung trägt ungewöhnlich dick auf. Sie setzt damit Akzente, was Blanchett in der Rolle zusätzlich Charakter verleiht: Die Blondine wirkt damit – passend zur Rolle weiblicher Langfinger – überaus geheimnisvoll.

Fazit – weibliche Prominente mit Sonnenbrillen

Prominente mit Pilotenbrillen gibt es wohl in jeder Hinsicht: von verführerisch über unnahbar bis hin zu schlagfertig. Damit verleihen Pilotenbrillen weiblichen Stars eine ganz besondere Aura. Mit einer Pilotenbrille sieht man nicht mehr nur gut aus. Man bekommt etwas ganz Eigenes – einen leicht verwegenen Charakter.

Damit können Pilotenbrillen eine Filmfigur noch zusätzlich unterstreichen. Ob Powerfrau oder charmante Diebin, kämpferische Unternehmerin oder romantisch veranlagte Traumfrau: an ihnen allen wirken Pilotenbrillen erstaunlicherweise nicht verfehlt. Vorbei die Zeiten, wo sich zarte Frauengesichter hinter diesen überdimensionierten Brillen nur verstecken konnten.

„Leg Dich nicht mit mir an“, scheinen sie zu sagen. Damit trägt das Image aus alten Zeiten doch noch ein wenig zur weiblichen Mode bei. Mittlerweile sind deshalb weibliche Prominente mit Pilotenbrillen gar nicht mehr so selten. Kein Wunder, denn prominente Frauen mit Pilotenbrillen wirken souverän, clever und besonders tatkräftig.


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